Maria Magdalena – Eine Frau mit Erfahrung

Das Filmprojekt über Maria Magdalena fragt nach der Bedeutung von Maria Magdalena für die damalige Zeit und ihrem Verhältnis zu den Jüngern. Welche Schlüsse lassen sich daraus für das Leben der Kirche von heute ziehen?

Der Film legt eine Wahrheit frei, die helfen soll, die Rollen von Mann und Frau in der Kirche neu auszugestalten.

Warum ist Christus nach der Auferstehung zuerst einer Frau erschienen und nicht den Jüngern?
Dieser Frau?

"Invitation to love" Maria Magdalena mit dem roten Ei von Janet McKenzie

Über das Filmprojekt

Das Filmprojekt thematisiert einen Ausschnitt meines theologischen Gesamtwerks über Mann und Frau als Bild Gottes, über das Sichtbare als Offenbarung des Unsichtbaren.

Das Werk ist ein Beitrag zu einer „Theologie der Frau“ als „Rede von Gott“.

Diese „Rede“ gehört wesentlich zum Menschsein. Davon erzählt uns das Buch Genesis, wo Adam, der Mensch, als ersten schöpferischen Akt im Angesicht Gottes die Tiere benennen soll. So wie er sie benennt, sollen sie heissen und Gott hat sich darauf eingelassen. Damit hat der Mensch sich mit der Welt in Beziehung gesetzt, ihre Bedeutung für sich benannt und „seine“ Welt als Grundlage für sein Wirken definiert.

Was dem Mann geschichtlich seit Jahrtausenden selbstverständlich war, ist durch die kulturgeschichtliche Entwicklung in unserer Zeit auch der Frau möglich:

Als Bild der „andern Seite“ Gottes soll sie alles benennen und ihre Erfahrung mit Gott, Welt und Mensch im Licht der Offenbarung zur Sprache bringen. Damit leistet sie einen bisher ausstehenden Beitrag zu einer ganzheitlichen Sicht von Leben.

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